CBC berichtete im Juli 2023 über eine unabhängige Überprüfung dazu, wie die Tourismusagentur von Regina ihr gescheitertes Rebranding „Experience Regina“ abwickelte. Die Slogans lösten öffentliche Empörung aus, weil sie mit dem Stadtnamen spielten, der sich auf ein Wort für die weibliche Anatomie reimt, mit Zeilen wie „show us your Regina“ und „the city that rhymes with fun“. Tourism Regina entfernte das gesamte Rebranding von seiner Website und kehrte zu den ursprünglichen Logos zurück, und CEO Tim Reid entschuldigte sich.

Der 114-seitige Bericht von George B. Cuff & Associates besagte, dass einige Slogans Mitgliedern eines Mitarbeiterausschusses bekannt waren, aber die obere Führungsebene sie nicht freigegeben hatte, bevor sie im März veröffentlicht wurden. Ein jüngerer Angestellter stellte sie online, nachdem der Webdesigner gefragt hatte, ob sie bereit zur Veröffentlichung seien, und er mit „Yeah, I guess so“ antwortete. Cuff sagte, die Regina Exhibition Association sei unorganisiert gewesen, habe das Rebranding neben anderen hochkarätigen Projekten betrieben und erfahrene Führungskräfte verloren, was die Aufsicht eingeschränkt habe. Er sagte, die Verantwortung liege eindeutig bei der Organisation.

Der Bericht kostete die Vereinigung rund 90.000 C$, zuzüglich der Reisekosten des Prüfers, und sie hatte 30.000 C$ für das Rebranding ausgegeben. Cuff riet davon ab, den CEO oder den Mitarbeiter zu entlassen, da dies kostspielig wäre.

Etwa 30.000 C$ für das Rebranding plus rund 90.000 C$ für die Überprüfung, und das Rebranding wurde zurückgezogen.

Ein jüngerer Angestellter veröffentlichte die Slogans, bevor die obere Führungsebene oder der Vorstand sie prüfen konnten.

Die Vereinigung war unorganisiert und betrieb das Rebranding neben anderen hochkarätigen Projekten.

Erfahrene Führungskräfte hatten die Organisation verlassen, sodass wenig Aufsicht über den Überprüfungsprozess blieb.

Die Aufsicht über den Überprüfungsprozess des Rebrandings war begrenzt, sodass die Slogans ohne Genehmigung der oberen Führungsebene öffentlich wurden.

Rebrandings brauchen eine benannte Freigabekette; wenn keine Führungsperson die Texte genehmigt, wird derjenige, der auf „Veröffentlichen“ klickt, zum Genehmigenden.

Die Vereinigung erklärte, sie werde ihre Richtlinien und Verfahren überprüfen und einen Beirat einrichten, damit Tourism Regina „die Bevölkerung der Stadt widerspiegelt und einbezieht“. Sie plante kein neues Rebranding, bis die Richtlinien geändert würden, und niemand wurde entlassen. Eine lokale Fürsprecherin sagte, sie habe den Eindruck, die Vereinigung weiche der Verantwortung aus.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. Report blames sexual slogan from Experience Regina rebrand on junior staff member CBC News · cbc.ca ·