Das Bandarawela Rest House, betrieben von der Cluster Holdings (Pvt) Ltd, wurde mit einer Geldbuße von 1 Mio. Rupien belegt, nachdem eine Untersuchung der sri-lankischen Verbraucherschutzbehörde (Consumer Affairs Authority) ergeben hatte, dass es Kunden für eine einzelne Wasserflasche 80 Rupien über dem gesetzlich zulässigen Höchstverkaufspreis berechnet hatte.

Vertreter der Behörde bezeichneten die Strafe als Signal, dass kein Unternehmen – unabhängig von Größe oder Ruf – von den amtlich veröffentlichten Preisvorschriften für lebenswichtige Konsumgüter wie abgefülltes Wasser ausgenommen sei. Verbraucherschützer begrüßten das Vorgehen mit dem Argument, dass überhöhte Preise in von Touristen frequentierten Betrieben vor allem einheimische Reisende und ausländische Besucher träfen, die die regulierten Preise möglicherweise nicht kennen.

Die Behörde hat ihre Durchsetzungsmaßnahmen in den vergangenen Monaten verstärkt und erklärte, im Rahmen eines laufenden Vorgehens gegen Verstöße gegen Verbraucherpreisvorschriften seien weitere Kontrollen in Hotels, Restaurants und Einzelhandelsgeschäften im ganzen Land zu erwarten. Gastronomie- und Lebensmittelbetriebe wurden aufgefordert, genehmigte Preislisten gut sichtbar auszuhängen und strikt zu den vorgeschriebenen Sätzen abzurechnen.

Eine Geldbuße von 1 Mio. Rupien dafür, dass für eine Wasserflasche 80 Rupien über dem zulässigen Preis berechnet wurden.

Der Betrieb verkaufte abgefülltes Wasser über dem amtlich veröffentlichten Höchstverkaufspreis – ein Verstoß gegen die Preisvorschriften in einem Markt, in dem die Obergrenze für lebenswichtige Güter rechtlich verbindlich ist.

Von Touristen frequentierte Betriebe können darauf zählen, dass Kunden die regulierten Preise nicht kennen, doch die Verbraucherschutzbehörde behandelt jeden Verstoß unabhängig von der Höhe des Betrags als ahndbare Zuwiderhandlung.

Die Behörde hatte ihre Durchsetzungsmaßnahmen bei Verstößen gegen Verbraucherpreisvorschriften bereits verstärkt, sodass ein routinemäßiger Hotelaufschlag mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgedeckt und geahndet wird.

Strafen wegen Verstößen gegen Preisvorschriften bemessen sich pro Verstoß, nicht pro Rupie: Ein Aufschlag von 80 Rupien zog 1 Mio. Rupien nach sich, weshalb die Preisfestsetzung an der Verkaufsstelle bei jeder Marge konsequent eingehalten werden muss.

Die Verbraucherschutzbehörde setzt ihre Kontrollen in Hotels, Restaurants und Einzelhandelsgeschäften in ganz Sri Lanka im Rahmen des Vorgehens fort, und Vertreter der Behörde forderten Gastronomie- und Lebensmittelbetriebe auf, genehmigte Preislisten auszuhängen und zu den gesetzlich vorgeschriebenen Sätzen abzurechnen. Verbraucherschützer begrüßten die Geldbuße von 1 Mio. Rupien öffentlich.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. Bandarawela Rest House Hit With Rs. 1 Million Fine for Overcharging on Water Bottle Lanka Newspapers · lankanewspapers.com ·