Wondermind Global Inc. wurde 2021 von der Sängerin Selena Gomez, ihrer Mutter Mandy Teefey und der Newsette-Gründerin Daniella Pierson gegründet und konzentrierte sich auf Routinen für „mentale Fitness“. In einer Frühphasenrunde 2022 sammelte das Unternehmen 5 Mio. US-Dollar ein, unter anderem von Serena Williams' Wagniskapitalfonds, Lightspeed Venture Partners und Sequoia Capital. Die Runde umfasste 1,2 Mio. US-Dollar von fünf Einzelpersonen, darunter der frühere Allergan-CEO Brent Saunders.

Am 13. August 2026 verklagten diese fünf Investoren Gomez, Teefey und Pierson vor dem Bundesgericht in Delaware. Fortune berichtete, ihre Klage besage, Wondermind habe eine Bewertung von 95 Mio. US-Dollar beansprucht, sei mit dem Versprechen von Gomez' Reichweite von mehr als 500 Millionen Social-Media-Followern beworben worden und habe fälschlich institutionelle Partnerschaften mit JPMorgan Chase und Fidelity behauptet. Sie behaupten, die App sei nie gebaut worden, die Umsatzinitiativen nie zustande gekommen und keiner der Gründer habe die Investoren drei Jahre lang informiert, während das Unternehmen zusammenbrach.

Die Klage besagt, Gomez habe ihre Pflichten als Chief Impact Officer und Marketingchefin unter anderem wegen ihrer „langjährigen persönlichen Auseinandersetzungen“ mit ihrer Mutter ignoriert. Die Investoren sagen, sie hätten von der Notlage durch einen Artikel in The Cut vom September 2025 erfahren. Dies sind Behauptungen der Kläger; die Beklagten hatten auf Fortune-Anfragen nach einer Stellungnahme nicht geantwortet.

Die fünf Kläger investierten 1,2 Mio. US-Dollar aus einer Runde von 5 Mio. US-Dollar; das Startup brach 2025 zusammen, und sie streben an, ihr Geld zurückzuerhalten. Vor Gericht ist nichts bewiesen.

Die Kläger behaupten, der Wert des Unternehmens habe darauf beruht, dass Gomez es ihrer großen Anhängerschaft bewarb, was sie nicht getan habe.

Sie behaupten, Wondermind habe Partnerschaften mit JPMorgan Chase und Fidelity sowie Umsatzvereinbarungen beansprucht, die es nicht gab.

Sie sagen, die Gründer hätten den Minderheitsinvestoren, die nur begrenzte Informationsrechte hatten, nicht mitgeteilt, dass das Unternehmen scheiterte.

Sie behaupten, die App sei nie gebaut worden.

Ein Publikum aus Prominenten ist kein Geschäft. Investoren sollten auf unterzeichnete Partnerschaften und ein ausgeliefertes Produkt bestehen, und Gründer schulden ihnen Nachrichten, wenn ein Unternehmen scheitert.

Die fünf Investoren streben an, das zurückzuerhalten, was sie eingebracht haben. Fortune zufolge brach das Unternehmen 2025 zusammen. Die Beklagten antworteten nicht unmittelbar auf Anfragen nach einer Stellungnahme, und die Behauptungen wurden vor Gericht nicht geprüft.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. Selena Gomez accused of fraud by mental-health startup investors Fortune · fortune.com ·